Always on. Immer und überall vernetzt. Allzeit bereit: Kunden möchten nicht mehr nur Produkte kaufen. Sie möchten sie erleben, ganzheitlich, nahtlos und auf allen Kanälen erfahren. Mobilität spielt hier eine zentrale Rolle. So konzentrieren sich die Automobilhersteller darauf, ihrer Zielgruppe neuartige personalisierte Erlebnisse und Dienstleistungen zu bieten.

Automobilindustrie im Wandel

Verändertes Kundenverhalten und neue Technologie haben erhebliche Auswirkungen für Automobilhersteller. Die Digitalisierung der Automobilbranche verschiebt den Fokus auf D2C-Strategien, neue Geschäftsmodelle und Einnahmequellen entstehen. Automobilkonzerne wandeln sich von Hardwareanbietern zu Mobilitätsdienstleistern und bieten ihren Kunden nahtlose Einkaufserlebnisse über die gesamte Customer Journey hinweg. Diese reicht von der Konfiguration neuer Autos über die Suche nach gebrauchten Fahrzeugen bis hin zu Zahlungs- und Versicherungsdienstleistungen sowie personalisierten Angeboten für Ersatzteile und Zubehör.

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IoT auf Rädern

Moderne Fahrzeuge sind mit GPS, 5G-Konnektivität und Telemetriesensoren ausgestattet. So kennen sie nicht nur  jederzeit genau ihre Position und ihren Status, sie wissen ebenso gut, wie sie ihre Insassen am besten unterstützen können. Autos kommunizieren über die V2X-Technologie mit der Verkehrsinfrastruktur sowie ihrer Umgebung, wie Fußgängern und anderen Fahrzeugen. Dies ermöglicht eine automatische Reaktion auf veränderte Verkehrsbedingungen, was wiederum die Sicherheit der Insassen sowie den Nutzen erhöht. So können sie den Umständen entsprechend Kollegen oder Ehepartner über Verspätungen informieren oder sogar Termine verlegen.

In-Car-Handel und -Dienste

In Kombination mit Telemetriesystemen für Autos kann eine Vielzahl an Mobilitätsdiensten automatisiert werden. Die Assistenzsysteme im Fahrzeug können Wartungstermine vereinbaren und Ersatzteile sowie Zubehör bestellen. Das Fahrzeug selbst informiert den Fahrer über einen niedrigen Kraftstoff- oder Batteriestand, leitet  ihn zur nächstgelegenen Tankstelle oder Ladestation und wickelt auch gleich die Zahlung ab. Fahrer finden auch Restaurants auf dem Weg zu ihrem Ziel und bestellen Produkte, die sie dann im Vorbeifahren abholen. Über integrierte Sprachschnittstellen wie Amazon Echo bedienen die (Mit-)Fahrer Anwendungen und Dienste, erledigen ihre Einkäufe, planen den nächsten Urlaub oder suchen nach einem Parkplatz in der Nähe eines örtlichen Geschäfts.

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Elektromobilität und Function-on-Demand

Das Wachstum der Elektromobilität treibt auch die Innovationen der Automobilhersteller voran. Software-Updates können auf die Fahrzeuge übertragen werden, um neue Funktionen zu ermöglichen. Mit Function-on-Demand führen sie außerdem ein neues On-Demand-Service-Level ein: Verfügbare Upgrades stehen dem Fahrer im Rahmen eines Abonnements zur Verfügung. Er wählt Lichttechnologie, Fahrerassistenzsysteme, Infotainment und Motorfunktionen entsprechend der eigenen, aktuellen Bedürfnisse aus.

Intermodale Mobilitätskonzepte

Für die Verbraucher steht eine Kombination verschiedener Beförderungsarten im Mittelpunkt, um eine optimal auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Lösung zu finden. In gemeinsamen Mobilitätskonzepten wird Mobilität und kein Gegenstand erworben: Dies reicht von Carsharing-Diensten wie Car2Go und DriveNow über die klassische Autovermietung und andere Verkehrsmittel wie Fahrräder und Elektroroller bis hin zu öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bussen, Zügen und Flugzeugen.

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Autonomes Fahren

Experten und CEOs von Automobilkonzernen schätzen, dass vollautonome Level-5-Fahrzeuge in den nächsten fünf bis zehn Jahren auf dem Markt verfügbar sein werden. Fortschritte in der KI-Forschung stützen diese ehrgeizige Prognose. Autonome Autos ermöglichen ein völlig neues Leistungsspektrum wie Infotainment, da das Fahrzeug zum persönlichen, mobilen Wohnzimmer wird.

Skalierbare Cloud-Infrastruktur

Um diese zukünftigen Mobilitätskonzepte zu ermöglichen, benötigen Automobilhersteller eine cloudbasierte Infrastruktur. Nur so können sie diese Dienste bereitstellen. Beispielsweise im Falle von  Softwareaktualisierungen: Neue Funktionen können über eine Breitbandverbindung in das Fahrzeug übertragen werden, ohne dass zuerst eine örtliche Werkstatt aufgesucht werden muss.

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Connected Cars: Wie sieht die Mobilität von morgen in einer vernetzten Welt aus?

LKWs, Autos und Fahrräder auf ein und derselben Straße? Das scheint, wenn man sich die steigenden Zahlen genau betrachtet, auf lange Sicht ein Ding der Unmöglichkeit. Überlastete Straßen, Stoppschilder, Umleitungen und eine Vielzahl an Variablen lassen uns die Verkehrsprobleme der Zukunft mit Sorge betrachten. Die enormen Fahrzeugmengen in der Stadt verursachen nicht nur wirtschaftliche Schäden, sondern bedeuten auch für jeden Einzelnen enorme Zeitverluste. Die jährliche Schätzung der durch Staus verursachten Kosten in den USA hat die 100-Milliarden-Dollar-Grenze überschritten und wird 2030 etwa 180 Milliarden Dollar (159 Millionen Euro) betragen. Wenn die Gesamtzahl der Fahrzeugzulassungen wie vorausgesehen ansteigt, haben wir die Chance verspielt, die globale Erwärmung aufzuhalten – selbst, wenn diese Autos elektrisch sind. Das World Resource Institute (WRI) schlägt eine Drei-Komponenten-Lösung vor, um die Probleme zu lösen. Die Schlagworte lauten Vermeiden, Verändern, Verbessern […]

Erfahren Sie in unserem Blogbeitrag mehr darüber, wie die Mobilität von morgen in einer vernetzen Welt aussieht!

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