Stellen Sie sich vor: Neuschnee, strahlender Sonnenschein, kristallblauer Himmel, morgens um 8.00 Uhr an der Talstation. Sie öffnen Ihr persönliches Skidepot und finden darin vorgewärmte Skischuhe, Helm und Handschuhe sowie das perfekte Ski- oder Snowboard für einen Tag im Tiefschnee. Über Nacht wurden Ihre Allround-Skier in ein Freestyle-Modell getauscht, natürlich frisch gewachst und geschliffen, aktuelles Modell dieser Saison. Zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn Sie Ihre Skiausstattung über Bründl Sports online gebucht und früh genug eines der beliebten Skidepots reserviert haben.

Eine fast 50-jährige Zusammenarbeit verband Bründl Sports mit der INTERSPORT-Gruppe, bis das Familienunternehmen sich dort nicht mehr wirklich wiederfand. Christoph Bründl, Visionär und Magic Moment Manager bei Bründl Sports, wollte die Freude am Bergsport anders transportieren, die eigene Leidenschaft und das positive Erlebnis eines Tages in den Alpen so vermitteln, wie er und seine Mitarbeiter es liebten. Und so trennte man sich von der Dachmarke und sah sich der Herausforderung gegenüber, innerhalb kürzester Zeit nicht nur den eigenen Corporate-Auftritt der Marke Bründl Sports aus dem Boden zu stampfen, sondern auch Visionen für einen exzellenten Verleih von Sportequipment zu entwickeln.

Verleih mit gewissen Vorzügen

Die Skidepots an den Bergbahnen waren nur ein Teil der außergewöhnlichen Touchpoints, die Bründl Sports seinen Kunden bieten wollte. „Wir wollten ein maximal entspanntes und einmaliges Wintersporterlebnis für unsere Kunden schaffen“, berichtet Wolfgang Huber, Leitung IT bei Bründl Sports. „Welcher begeisterte Alpinist kennt die Situation nicht, dass man sich von einem Tag auf den nächsten eine andere Ausstattung wünscht. Nun genügt es, seinen Wunsch am Ende des Tages in einem Bründl Verleih-Shop zu äußern – dort beraten dann natürlich unsere Wintersport-begeisterten Mitarbeiter – oder per Klick im Online-Kundenkonto ein anderes Modell zu wählen, und der Traum eines anderen Skis am nächsten Morgen wird wahr. Und das ohne Schlepperei  oder zusätzliche Kosten.” 

Der Austausch des Equipments ist aber nicht nur über Nacht möglich, sondern inzwischen auch bei einem schnellen „Boxenstopp“ an einigen Bergstationen. Wie beim klassischen Drive-in werden hier die Bretter in Spitzengeschwindigkeit ausgetauscht oder nachjustiert, und glückliche Skifahrer wedeln mit einem anderen Modell den Hang hinunter.      

Online wie offline ganz nah am Kunden

Dass solche Services enorme Anforderungen an das System stellen, das im Hintergrund läuft, liegt auf der Hand. In Zusammenarbeit mit der Digital-Agentur Pixelart machte man sich bei Bründl auf die Suche nach einer Plattform-Architektur, die sich modular erweitern lässt, unbegrenzt skalierbar ist und die Möglichkeit bietet, Buchungen, Verfügbarkeiten und Preise auch vor Ort in den Läden problemlos im Griff zu behalten. Man entschied sich für commercetools aufgrund seiner flexiblen Microservices, der Skalierbarkeit und der Headless-Architektur als Basis für die eigene neue Bründl Sports Web- und Rent-Plattform.  

Wer auf zuverlässige Technologie bauen kann, blickt optimistisch in die Zukunft. Innerhalb von 12 Monaten setzte Pixelart gemeinsam mit Bründl Sports die moderne Commerce-Plattform um und setzte neue Maßstäbe hinsichtlich Kunden-Fokussierung und Verleih-Experience. „Wir sind mit der Performance voll zufrieden“, erzählt Huber. „Es gibt wirklich vielschichtige Features, die unsere Plattform erfüllen muss. Beginnen wir mit unserem Skifinder, der anhand mehrerer Kriterien beim Online-Verleih unseren Kunden mögliche Modelle vorschlägt. Machen wir weiter mit dem Fall, dass unsere Kunden ihren Leihski kaufen möchten, weil sie nicht mehr darauf verzichten möchten – ein perfect match! Dabei wird die Gebühr teilweise mit dem Kaufpreis verrechnet, das läuft ebenfalls alles vollautomatisiert, aber natürlich auch mit persönlicher Beratung in unseren Shops ab. 

Auch Stornos, von denen wir in unserer ersten Saison im Zuge des Corona-bedingten Lockdowns im März gleich mehrere Tausend verschmerzen mussten, wickelt das System inklusive Rückbuchung der Überweisung in kürzester Zeit und automatisiert ab. Solche Features sind im täglichen Arbeitsalltag einfach unbezahlbar und zeigen unseren Kunden ganz klar, dass Bründl sie auch in außergewöhnlichen Situationen bei Stornos aktiv unterstützt und eine reibungslose Rücküberweisung ermöglicht.“ 

Und wie geht es weiter? Ganz klar, bei Bründl sieht man die neue eigene Plattform als Sprungbrett zu weiteren spannenden Touchpoint-Ideen, als Brückenschlag zwischen Online- und Offline-Strategie. Bei so durchschlagenden Serviceangeboten, wie sie jetzt schon stehen, sind wir gespannt, was Bründl für die nächste Saison ausheckt.

Neugierig geworden? Lesen Sie unsere Case Study zu Bründl Sports, um alles über die Umsetzung dieses spannenden Projekts zu erfahren. Hier geht´s zum Download.