München (Deutschland), 2. November 2016 – Im wettbewerbsintensiven Handelsumfeld von heute sind Wartezeiten von Monaten oder Quartalen zur Weiterentwicklung oder Veröffentlichung von neuen Funktionalitäten nicht mehr akzeptabel. Microservices, ein neuer Ansatz der Software-Entwicklung, kann Innovationszyklen dramatisch verkürzen – von aktuell Monaten oder gar Quartalen hin bis zu wenigen Stunden. In seinem neuesten Buch beschreibt Kelly Goetsch, Chief Product Officer bei commercetools, wie Händler mit Microservices die Entwicklungszeit für neue Funktionalitäten beschleunigen und sich dank Innovationsvorsprung gegen die Konkurrenz durchsetzen können. Exemplare des Buches können ab sofort hier bestellt werden.

Handel oder Onlinehandel – Kunden von heute sehen da keinen Unterschied.  Sie erwarten unabhängig vom Einkaufskanal die gleiche Einkaufserfahrung – egal ob sie über eine Webseite, ein Mobilgerät, Wearable, einen internetfähigen Fernseher, oder in einer Filiale einkaufen. Viele Omnichannel-Händler nutzen bereits heute entsprechende Handelssoftware, um ihre Omnichannel-Umsätze zu steigern, doch ihre monolithischen, universellen Handelslösungen sind zu langsam, um mit den Entwicklungen in der heutigen, schnelllebigeren Handelslandschaft Schritt zu halten.

Nachdem er in seinem Buch “E-Commerce in the Cloud” (O’Reilly, 2014) bereits das Potential von Cloud für den Onlinehandel analysierte, zeigt Goetsch nun, wie Unternehmen mit der Kombination aus Cloud-Architektur und Microservices die nächste Evolutionsstufe im digitalen Handel erreichen können. Goetsch erläutert, warum führende Handelsunternehmen für ihr Digitalgeschäft zunehmend von monolithischen All-In-One-Lösungen abrücken. Damit vermeiden sie die Komplexitäten, die sich aus zahlreichen individuellen Anpassungen von Standard-Handelslösungen durch die Entwicklerteams der jeweiligen Händler unweigerlich ergeben. Mit dem Wechsel zu kleinen, spezialisierten Microservices gewinnen sie ihre Flexibilität (zurück). Microservices werden von voneinander unabhängig arbeitenden, spezialisierten Teams für klar abgegrenzte Handelsfunktionalitäten entwickelt (zum Beispiel von einem Zahlungsabwicklungs-Team, einem Bestellabwicklungs-Team, einem Promotions-Team usw.). Die jeweiligen Microservices kommunizieren über Schnittstellen (sogenannte APIs) miteinander.

„In den vergangenen 5-10 Jahren haben Händler sich ihre starren, monolithischen Handelslösungen förmlich zurechtgebogen, damit sie einer stetig wachsenden Anzahl von Anforderungen gerecht wurden. Mit der Zeit wuchs die Code-Basis dieser Plattformen damit auf Millionen an Code-Zeilen an und wurde instabil. Bewegen Sie einen Stein und Sie riskieren, dass der ganze Komplex in sich zusammenstürzt. Händler wollen ihre Energie darauf verwenden, ihre Vision weiterzuentwickeln, und nicht damit, sich zu überlegen, wie sie technische Stolpersteine bei deren Realisierung aus dem Weg zu räumen”, erklärt Goetsch.

Das Buch erklärt, wie sich der Microservices-Ansatz mit seinen klar getrennten entwicklerischen Verantwortlichkeiten in schnellere Entwicklung und reduzierte Geschäftsrisiken übersetzen lässt. Es gibt des Weiteren auch Ratschläge im Hinblick auf die erforderliche Organisationsstruktur und Architektur, um Microservices in der Praxis auszurollen und miteinander zu verbinden.

Interessenten können ihr Exemplar (in englischer Sprache) jetzt hier bestellen.